Startseite » Geschichte Lernmaterial » Warum hat Gott die Welt erschaffen? – Aufklärung

Warum hat Gott die Welt erschaffen? – Aufklärung

Es ist schwer auszumachen, was Gott mit uns vorhat und warum er uns wollte. Wenn man sich die Geschichte ganzheitlich anschaut, erkennt man, dass Gott noch lange nicht mit uns fertig ist.

Wenn Gott wirklich real ist, wer ist er dann? Und welchen Bezug haben wir zu Gott, unserem Schöpfer? Hater uns vielleicht nur erschaffen und sich danach aus Langeweile abgewendet? Oder spielt er gar nur ein grausames Spiel mit uns und die Menschen sind nur Spielfiguren?
Oder hat unser Gott tatsächlich Interesse an uns und interessiert sich für unser Wohlbefinden?

Welche Sichtweise hierbei nun zutrifft, ist nicht so einfach herauszufinden. Bedeuten wir Menschen Gott wirklich etwas, möchte er sicherlich mit uns kommunizieren. Mit etwas Glück haben damalige Menschen dies sogar niedergeschrieben. Wir haben Glück, denn viele Menschen haben in vergangenen Zeiten in der Bibel von Begegnungen mit Gott berichtet.

Hier gibt uns die Bibel zahlreiche Hinweise, warum es uns nun gibt und welchen Plan unser Gott hierbei verfolgt.

Eine Erzählung der Liebe

In der Bibel steht geschrieben, dass Gott zuerst die Welt erschuf. Das, was er dabei sah, empfand er als gut. Aus reinem Chaos wurde Ordnung geschaffen und aus dem Nichts entstand durch Gottes Macht Planeten, Tiere und Pflanzen.

Nach dieser Erschaffung fehlte Gott nun noch etwas ganz Bestimmtes, um vollkommen glücklich zu sein. Gott wünschte sich etwas, was er von ganzem Herzen lieben kann und seine Liebe auch erwidert wird. Er hatte nur einen einzigen Wunsch, die Erschaffung einer liebevollen Gemeinschaft zwischen Geschöpf und Schöpfer.

Somit schuf Gott den Menschen und schenkte ihm Leben. Nach seinem Ebenbild erschuf er Adam und Eva. Beide hatten einen freien Willen und damit auch die Möglichkeit, sich gegen Gott zu entscheiden.

Was sich hieraus nun entwickelte, könnte nicht dramatischer sein. Auf einer Seite steht immer noch Gott, der sich so sehr nach der Gemeinschaft mit den Menschen sehnt und auf der anderen Seite ist der Mensch, der hin und hergerissen zwischen sich selbst und Gott ist. Bereits die ersten Menschen Adam und Eva, die im Paradies ein gutes Leben führten, zweifelten am guten Willen Gottes.

Das aufgebaute Misstrauen hat der Beziehung zwischen Gott und Mensch nachhaltig geschadet. Die Schöpfung war perfekt und dennoch fängt sie an zu bröckeln. Es kommt zu Tod und Zerfall, um überleben zu können, müssen die Menschen hart arbeiten. Durch das Erkennen von Gut und Böse entstehen zerstörerische Gedanken. Das Miteinander zwischen Adam, Eva und dem Schöpfer ist kaum mehr möglich. Gott ist gütig, anstatt sie, wie sie es verdient hätten unverzüglich vom Angesicht der Erde zu verschlucken, verbannt er sie lediglich aus dem Garten Eden.

Gott bewahrt die Welt vor der Zerstörung

An dem Tag, als Gott Adam und Eva aus dem Garten Eden verbannt, baute er einen Plan auf, um die zerstörte Beziehung wieder zu reparieren. Leider lässt sich das Unheil nicht mehr aufhalten. Schnell zeigt sich, in welche Richtung es die Menschen ohne Gottes Führung zieht. Kaum ist Eva nicht mehr unter dem Schutz des Garten Eden, wird sie schwanger und bekommt Kain und Abel Ihre Söhne. Von Gott getrennt, steigt die Frucht der Rebellion nach nicht einmal einer Generation auf. Kain erschlägt aus purem Neid seinen Bruder Abel. Gott waltet Gnade, aber eine Strafe wird Kain dennoch erteilt.

Es vergehen viele Jahre, in denen die Menschen immer wieder Dinge tun, die Gott nicht gut heißt. Die Menschen entscheiden sich immer wieder für das Böse, bis es Gott endgültig reicht und er die Erschaffung bereut. Sein Plan ist es, die gesamte Menschheit inklusive der Pflanzen und Tiere mit einer großen Flut auszurotten. Ein einziger Mensch hat den Mut, Gott aufzuhalten, sein Name ist Noah. Er ist in den Augen Gottes der einzige Mensch auf Erden, der gerecht ist.

Der Mut und die große Gerechtigkeit von Noah reichen aus, um Gott von der Vernichtung abzuhalten und ihn umzustimmen. Noah baut eine große Arche und kann die große Flut überleben. Er ist so dankbar, dass er für Gott einen Altar baut. Diese Geste berührt Gott tief und er schließt mit Noah einen Bund: Nie wieder will er aufgrund der Menschen alles Lebendige auf der Erde verfluchen und vernichten.

Hat dir der Beitrag gefallen?