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Wer & was war Albert Einstein? – einfach erklärt

Wer & was war Albert Einstein

Der bekannte Physiker Albert Einstein war einer der einflussreichsten Physiker der Weltgeschichte. Mit seinen Forschungen beeinflusste Albert Einstein die Wissenschaft und viele seiner Theorien beschäftigen Wissenschaftler noch heute. Seine bekannteste Entdeckung ist die Relativitätstheorie, welche für viele ein Begriff ist. Noch heute gilt er für viele als Vorbild.

Abbruch der Schule mit 14 Jahren

Der Physiker Einstein ist, was viele nicht wissen, 1879 in Ulm in Baden-Württemberg geboren. Später wuchs Einstein in Cannstatt bei Stuttgart auf. Einsteins Eltern waren streng gläubige Juden und lebten seit Generationen in Deutschland. Als Einstein 1 Jahr alt war, zog seine Familie nach München um. Während der Zeit in München, ist seine Schwester geboren. Einstein war schon immer sehr interessiert an den Naturwissenschaften und las während der Schulzeit viele Bücher über Physik. Bei vielen Schülern ist Albert Einstein dafür bekannt, dass er mit 14 Jahren die Schule abbrach und laut Berichten keine guten Noten schrieb. Nach eigener Aussage brach er die Schule ab, da ihm die strengen Regeln und die herrschende Autorität der Lehrer nicht zusagten. Er zog wieder zu seinen Eltern, welche mittlerweile nach Mailand in Italien gezogen waren.

Flucht aus Deutschland vor Sorge einer Verfolgung

Nach seiner Zeit in Italien zog Einstein in die Schweiz um. Dort studierte er an einer Hochschule, nachdem er sein Abitur nachgeholt hatte und wurde mit gerade einmal 21 Jahren Fachlehrer für Physik und Mathematik. Einstein gründete seine eigene Akademie Olympique, wo er mit anderen Wissenschaftlern in Diskussionen zusammentraf. Einstein erhielt den Schweizer Pass, zog später jedoch nach Österreich um. Später zog er nach Berlin. Dort arbeitete er als Professor und an seinen Theorien. Zur Zeit des Zweiten Weltkriegs gab Einstein seinen deutschen Pass ab. Er fürchtete eine Verfolgung durch die Regierung, da er gebürtiger Jude war. Im Jahr 1940 erhielt Einstein seine US-amerikanische Staatsbürgerschaft.

Während seiner Zeit in den USA, forderte er vom amerikanischen Präsidenten, die Atomforschung voranzutreiben. Einstein fürchtete, dass Hitler bereits Atombomben entwickeln, lies. Nach dem Angriff auf Hiroshima und Nagasaki war Einstein sehr erschüttert. Bis zu seinem Tod forderte er eine friedliche Nutzung der Atomenergie. Einstein lebte in den USA, bis er 1955 im Alter von 76 Jahren in der Nähe von New York verstarb. Sein Gehirn wurde zu Forschungszwecken entnommen und ist heute konserviert im National Museum of Health and Medicine in der Stadt Chicago zu finden. Zur Erinnerung an Einstein wurde er zum Mann des 20. Jahrhunderts ernannt, ein chemisches Element Einsteinium wurde nach ihm benannt und in Bern wurde er zum Namensträger von zwei Museen, die an sein Leben erinnern sollen.

Theorien und Überlegungen, die auf Einstein zurückführen

Während seines Lebens war Einstein von der Physik begeistert. Er stellte zahlreiche Theorien auf, die nach und nach bestätigt wurden. Einige andere Theorien sind für die Wissenschaft noch immer ein Rätsel. Bekannt ist er heutzutage bei vielen vor allem für die Relativitätstheorie. Die Formel E=mc hoch zwei ist weltbekannt. Dabei soll Energie gleich der Masse mal Lichtgeschwindigkeit hoch zwei sein. Vor Einstein konnte niemand erahnen, dass Licht, Zeit und Energie in unserem gesamten Universum zusammenhängen. Im Jahr 1905 veröffentlichte Einstein als Teil seiner Doktorarbeit die spezielle Relativitätstheorie. Während seiner Zeit in Berlin forschte er 1915 an der allgemeinen Relativitätstheorie. Ein Jahr später veröffentlichte er die einsteinische Summenkonvention, zur Vereinfachung seiner Formulierungen. Im Jahr 1921 erhielt er den Nobelpreis für Physik.

Bereits 1916 sprach Einstein von der Möglichkeit der stimulierten Emission von Licht. Ab 1960 war es möglich, dies als Grundlage des Lasers zu nutzen. Im Jahr 1924 wurde die Bose-Einstein-Kondensation aufgestellt. Bei extrem tiefen Temperaturen soll demnach ein makroskopischer Materiezustand eintreten. Im Jahr 1955 konnte im Labor zum ersten Mal dieses Phänomen beobachtet werden. In Einsteins späten Jahren arbeitete er an seiner einheitlichen Feldtheorie auf Grundlage seiner allgemeinen Relativitätstheorie. Bis heute ist diese Frage nicht geklärt. Weitere Experimente und Erfindungen wie der Einstein-de-Haas-Effekt, Kreiselkompass, Kühlmittelpumpe und Katzenbuckelflügel sind auf Einsteins Theorien und Überlegungen zurückzuführen.

Politisches Engagement und Kampf gegen Nationalsozialismus

Neben seinen Forschungen war Einstein für sein politisches Engagement bekannt. Nach Beginn des Ersten Weltkriegs trat Einstein in den Bund Neues Vaterland ein. Er unterstützte die Forderungen nach einem Kriegsende und Frieden. Im Jahr 1918 trat er in die Partei DDP ein. Später folgten keine Auftritte mehr. Während der Weimarer Republik setzte Einstein sich für die Deutsche Liga für Menschenrechte ein. Später wurde er 1931 mit Max Planck in die Reichskanzlei eingeladen und 1932 unterzeichnete er ein Appell, den drohenden Nationalsozialismus zu stoppen. Weiteres politisches Engagement folgte. Im Jahr 1949 veröffentlichte Einstein seinen Essay Why Socialism, warum Sozialismus.

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