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Warum ist New York eine Global City? – Aufklärung

Warum ist New York eine Global City

New York City ist eine der bekanntesten und größten Städte der Welt. Mit rund 8,8 Millionen Einwohnern; und über 20 Millionen im Ballungsraum um die Stadt herum, vereint sie eine große Anzahl an unterschiedlichen Kulturen zu einer Global City. Damals wie heute ist New York ein Schmelztiegel verschiedener Menschen. Dabei ist die Lage, mit Zugang zum atlantischen Ozean, überaus entscheidend gewesen für die früheren Entstehung und weitere Entwicklung New Yorks. In diesem Artikel wird auf New York als Global City eingegangen und warum die Stadt so bezeichnet wird.

Was ist eine Global City?

Eine Global City ist eine Stadt, welche große wirtschaftliche und internationale Relevanz trägt, sowie ein Sammelort für viele verschiedene Kulturen ist. Dies wird auch transnational genannt, da diese Städte über die Grenzen ihres eigentlichen Landes hinaus gehen. In Deutschland wäre Frankfurt am Main ein gutes Beispiel für eine Global City. Durch die vielen Banken und den großen Flughafen ist es oft Dreh- und Angelpunkt der internationalen Wirtschaft und des Verkehrs. New York ist allein schon durch seine geografische Lage eine perfekte Global City und heißt viele ausländische Menschen willkommen. Zudem hat die Stadt drei große Flughäfen, die Börse und unzählige Firmensitze. New York ist nicht mehr aus dem internationalen Leben wegzudenken.

New Yorks Anfänge

New York wurde Mitte des 17. Jahrhunderts gegründet und ist seitdem stetig gewachsen. Dabei war vor allem der Einfluss europäischer Immigranten ausschlaggebend für die jahrhundertelange Entwicklung der Stadt. Viele saßen New York als einen perfekten Ausgangspunkt an, Amerika zu bevölkern. Deshalb zog es viele Leute anfänglich über den Atlantik, um eine neue und aufregende Stadt zu gründen.

Im 19. Jahrhundert gab es zum Beispiel eine große Flut an irischen, italienischen und deutschen Einwanderern, welche ihr Glück in der großen Stadt suchten. Seit ihren Anfängen ist New York rasch gewachsen. Die Errichtung des internationalen Handels und der Börse war für viele verlockend und schon damals eine der Voraussetzungen für eine Global City. Schon früh entpuppte sich New York als das Wirtschaftszentrum und galt lange Zeit als die populationsreichste Stadt der Welt. Sie ging dabei meist einher mit Paris und London, welche Europa dominierten. Viele sahen New York als ein exotisches Ziel an, wo sie ihre Träume verwirklichen können, anstatt weiterhin in Armut zu leben.

Jede Einwanderungswelle brachte neue Menschen nach Amerika, und New York war durch die Lage das Tor zu dieser neuen Welt. Der Hafen war für viele Einwanderer die erste Anlaufstelle, und bis zur kommerziellen Nutzung von Flugzeugen, die einzige Möglichkeit der Reise nach Amerika. Die Stadt bot überaus gute Möglichkeiten und vielen nutzten diesen neuen Anfang, um sich ihre eigenes Leben aufzubauen.

Die Stadt heute

Heutzutage gilt New York als eines der Zentren für sowohl kulturellen als auch wirtschaftlichen Austausch. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt kommen und gehen, aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt. Einige von ihnen stammen noch von den früheren Einwanderern ab, während andere auch heute noch ihr Glück in der Global City versuchen. Der „American Dream“ und die Aussicht auf großen Erfolg spielen weiterhin eine große Rolle.

Die verschiedenen Stadtteile sind außerdem ein guter Indikator für die Kulturen, welche sich in New York tummeln. Da wären natürlich einerseits die fünf großen Stadtteile: Manhattan, Brooklyn, Queens, Die Bronx und Staten Island. Schon diese unterscheiden sich durch verschiedene Einwohnergruppen. Manhattan selbst ist der bekannteste Stadtteil und selbst noch einmal in kleinere Nachbarschaften unterteilt. Little Italy, Chinatown oder Harlem sind alles Sammelplätze für Menschen aus verschiedenen Kulturen. Dort finden sie ihre eigene Gemeinschaft, welche oft auch schon seit dem Bau New Yorks vorherrschen.

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