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Warum ist der Mond manchmal rot? – Aufklärung

Warum ist der Mond manchmal rot

Eine beeindruckende abendliche Kulisse macht sich breit. Der Mond erstrahlt unter einem wolkenfreien Himmel groß in einem roten Licht. Dieses Phänomen tritt dann ein, wenn es zu einer totalen Mondfinsternis kommt. Die rötliche Farbe entsteht in dem Moment, wenn der Mond sich in den direkten Schatten unserer Erde hineinschiebt. Das Rot wirkt satt und gleichzeitig mystisch.

Das Naturspektakel live erleben

Für die Sichtung des roten Mondes bedarf es einem wolkenfreien Himmel. Das natürliche Ereignis einer Mondfinsternis kann ungefähr zwei- bis dreimal im Jahr erlebt werden. In manchen Jahren ist es sogar möglich, dass das Naturspektakel bis zu fünfmal stattfindet. Doch nicht immer erstrahlt der Mond in einem roten Licht. Wenn er es tut, dann wird von einem der spektakulärsten Mondfinsternissen gesprochen.

Die Voraussetzung für dieses Naturereignis ist grundsätzlich der Vollmond. In dem Moment der Mondfinsternis steht der Mond der Sonne unmittelbar gegenüber. Aus der Entfernung betrachtet wirft die Mutter Erde einen Schatten in den Weltraum. Dieser Schatten nimmt eine kegelförmige Gestalt an. Dieser kegelförmige Schatten entsteht lediglich nur dann, wenn es zu der beschriebenen Gegenüberstellung kommt. Bei weiteren Mondphasen steht die Erde in weiteren unterschiedlichen Winkeln zur Sonne. Dabei entsteht kein Schatten.

Mit Teleskopen dem roten Mond noch näher sein

Wenn der Mond kupferrot erstrahlt, packen die Fotografen und Astronomen ihre Kameras sowie Teleskopen aus. Doch nicht nur die Profis erfreuen sich diesem Naturereignis. Selbst die Laien, welche sich weniger hobbymäßig oder beruflich mit dem Mondspektakel beschäftigen, schießen das ein oder andere Foto für die sozialen Medien oder für das Versenden an Familie und Freunde.

Interessant ist, dass der Mond nicht wie bei der totalen Sonnenfinsternis quasi unsichtbar für den Betrachter wird. Im Kernschatten der Erde bekommt der Mond noch immer Sonnenlicht. Dabei wird das langwellige Licht stärker als das kurzwellige Licht gebrochen. So entsteht die kupferrote Farbe.

Der Mond verursacht die Gezeiten

Der Mond hat einen direkten Einfluss auf Ebbe und Flut. Viele Menschen sind davon überzeugt, dass der Mond einen direkten Einfluss auf unsere Emotionen und unser Leben hat. Empfindliche Menschen können bei Vollmond schlechter schlafen. Das Phänomen des Schlafwandelns tritt sogar auf. Sensitive Menschen sprechen gar von Stimmungsschwankungen um die Tage des Vollmondes herum. Sinnbildlich stellt der Mond das weibliche Geschlecht dar und somit die damit verbundene Fruchtbarkeit. Wirklich wissenschaftlich gelieferte Beweise gibt es in dem Sinne nicht. Die unterschiedlichen Mondphasen und deren Bedeutung fasziniert die Menschen von jeher. Mit dem jährlichen Mondkalender wird gar der Friseurtermin festgelegt oder Arbeiten im Garten termingerecht vorgenommen.

Magische Momente in unterschiedlichen Phasen

Der Vollmond sowie der rote Mond verursachen magische Moment. Die Mondfinsternis unterteilt sich in drei verschiedene Phasen. Bekannt ist vor allem die totale Mondfinsternis. Hinzu kommen noch die halbschattige sowie partielle Verfinsterung des Mondes.

Die halbschattige Mondfinsternis ist leicht erklärt. Der Erdtrabant steht nur in einem leichten Schatten dem Mond gegenüber. Der Unterschied ist jedoch für den Laien kaum erkennbar bzw. wird nicht so wahrgenommen. Hingegen wird die halbschattige Mondfinsternis deutlicher wahrgenommen. Erkennbar ist eine Bedeckung von gar zwei Dritteln des Mondes. Zwar entsteht keine rote Farbe, jedoch ist die Veränderung stärker erkennbar.

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