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Blitze ohne Donner – Erklärung des Naturphänomens

Blitze ohne Donner - Erklärung des Naturphänomens

Auf den Blitz folgt der Donner, so hat man es vielen Kindern gelehrt. Das Licht des Blitzes ist schneller als der Donner, deshalb sieht man den Blitz zuerst. Zählt man die Sekunden bis es donnert, kann man die tatsächliche Entfernung des Gewitters berechnen. Sicherlich haben Sie auch schon einmal ein Gewitter beobachtet und Blitze ohne darauffolgenden Donner wahrgenommen. Zu diesem Thema gibt es meteorologische Erklärungen, aber auch weiterführende Informationen, denn schon längst ist der Mensch in der Lage, das Wetter mit innovativen Technologien und Wetterwaffen zu beeinflussen.

Blitze ohne Donner aus meteorologischer Sichtweise erklärt

Laut den Meteorologen sind Blitze ohne Donner keine Seltenheit und können beispielsweise als sogenanntes „Wetterleuchten“ in Erscheinung treten. Dabei handelt es sich um ein Naturschauspiel, bei dem der Blitz durch die umliegenden Wolken reflektiert wird. Das Licht bricht sich in den Wasser- und Kristallteilchen, aus denen die Wolken bestehen und es ist möglich, dass sich diese elektrische Entladung auch innerhalb der Wolke bricht. Sie können in diesem Fall den Blitz sehen, aber vielleicht keinen Donner wahrnehmen, weil das Gewitter zu weit entfernt ist. Ab einer Distanz von 25 km können Sie lediglich ein dumpfes Grollen wahrnehmen. Ist das Gewitter weiter entfernt, sehen Sie zwar die elektrische Entladung, aber hören keinen Donner.

Blitze ohne Donner, was kann das noch bedeuten?

Immer wieder tauchen in Social Media Netzwerken Videos auf, die auf unnatürliche Wetterphänomene am Himmel hinweisen. Die Atmosphäre scheint regelrecht aufgeladen zu sein, es zucken lilafarbene Blitze am Himmel, die häufig ohne nachfolgenden Donner auftreten. Schwere Stürme folgen darauf, starke Regenfälle mit Überschwemmungen, Erdbeben und der Gleichen wurden im Zusammenhang mit den auffallenden Lichtreflektionen am Himmel in Verbundenheit gebracht.
Mittlerweile ist bekannt, dass Wetteranlagen wie z.B. HAARP (High Frequency Active Auroral Research Program) schwere Unwetter auslösen können. Die Erfindung, die ohne die Vorarbeit des serbisch-amerikanischen Forschers Nicola Tesla nicht möglich gewesen wäre, wurde im Laufe der Zeit weiterentwickelt und ist heute in der Lage das Wetter, die Magnetfelder und die Atmosphäre zu beeinflussen. Das HAARP Projekt hat zum Ziel, Milliarden von Watt auf die Ionosphäre abzuleiten. Durch das Aufheizen der Ionosphäre, können Radioträgerwellen auf der Oberfläche des Planeten fokussiert werden. Diese Methode wird besonders für militärische Einsatzzwecke angewendet. Augenzeugen berichten, wie der Himmel brennt und quasi in Flammen steht. Wer schon öfters Gewitter beobachtet hat, der erkennt sofort, dass es sich hierbei nicht um ein natürliches Phänomen handelt.

Fazit: Wetterleuchten hin oder her, bei aufkommenden Blitzen sollten Sie sich schnellstmöglich in Sicherheit bringen

Wenn Sie sich gerade im Freien aufhalten, wenn es Blitzt, dann befinden Sie sich in Lebensgefahr und sollten schnell Schutz suchen. Stellen Sie sich nicht unter einen Baum, auch wenn Sie das Sprichwort „Eichen sollst du weichen und Buchen musst du suchen“ vielleicht noch von Ihrer Großmutter in Erinnerung haben. Fassen Sie keine metallischen Gegenstände an und suchen Sie Schutz im Auto oder in einem Gebäude, die eine Art faradayschen, schützenden Käfig bilden. Wenn Sie sich auf dem freien Feld befinden, legen Sie sich am besten Flach auf die Erde oder suchen Sie einen Graben, in den Sie sich hineinlegen können. Der Blitz schlägt in der Regel in höhere Gegenstände ein.