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Warum sind Windräder unten grün? – Aufklärung

Windräder haben im unteren Bereich eine grüne Farbe. Somit soll die Anlage optisch an der grünen Umgebung angepasst werden. Nach dem grünen Anstrich erfolgt ein grauweißer Farbton. Er wird von einem roten Streifen unterbrochen. Dieser Streifen soll Unfälle von Flugzeugen vermeiden. Piloten können die roten weißen Striche wesentlich besser erkennen als die helle Farbe.

Warum sind Windräder unten grün gefärbt?

Windräder dürfen laut Gesetz nur bis zu einer Höhe von 40 Metern grün angemalt werden. Der Rest des Windrads muss weiß bleiben. Windkraftanlagen werden dafür benötigt, um die Bewegungsenergie des Windes in eine elektrische Energie umzuwandeln. Diese Energie wird in ein Stromnetz eingespeist. Damit für die Umwandlung ausreichend Wind zur Verfügung steht, werden Windräder auf freien Feldern aufgestellt. Außerdem müssen sie hoch in die Luft ragen, um den Wind optimal einfangen zu können. Durch ihre Höhe ist es wichtig, dass sie von Piloten rechtzeitig als Hindernis erkannt werden.

Windräder der Firma Enercon

Der Hersteller Enercon hat Windräder entwickelt, die eine spezielle Technik für die Windenergie aufweisen. Ein Markenzeichen ist die grüne Bemalung im unteren Bereich des Windrades. Durch den Anstrich soll der Versuch unternommen werden, die Windanlage etwas in der Landschaft verschwinden zu lassen. Optisch wirken die Windräder durch die Farbe etwas sanfter und passender. Mit der Farbe soll eine Art Verzahnung zwischen der Umgebung und dem Objekt erreicht werden. Bei der Gestaltung der Windkraftanlage geht es nicht darum, dass das Windkraftgerät mit bunten Blumen verziert wird. Vielmehr geht es um ein funktionsbezogenes Design. Mithilfe der grünen Farbe wird ein ausgewogener Klang zwischen dem technischen Bauwerk und der Landschaft hergestellt.

Was ist ein Windrad?

Windräder nutzen den Wind, um elektrischen Strom herzustellen. Die Bauwerke werden auch als Windkraftanlagen bezeichnet. Viele Windkrafträder sind mit zwei oder drei Rotorblättern ausgestattet. Es handelt sich hierbei um längliche Flügel, die am oberen Ende des Turmes befinden. Durch den aufkommenden Wind fangen die Rotorblätter an, sich in Bewegung zu setzen. Einige Windräder haben eine Höhe von bis zu 200 m. Häufig sind sie auf Wiesen, Felder, auf dem Meer oder in Wäldern zu finden. Die Windräder, die auf dem Meer errichtet werden, liegen offshore. Das bedeutet, dass sie jenseits des Ufers errichtet werden. Dementsprechend werden Windräder, die auf dem Land errichtet werden, auch als onshore Windräder bezeichnet. Wind gehört zu den erneuerbaren Energien, die nie aufgebraucht werden können. Die Windenergie gilt als sehr umweltfreundlich, da bei der Herstellung von Energie keine Schadstoffe entstehen. Aus diesem Grund werden in Deutschland immer mehr Windräder aufgestellt.

Nutzen von Windrädern

Damit die Windräder ihre volle Leistung abrufen können, müssen sie an windigen Standorten aufgestellt werden. Häufig werden sie in Windparks errichtet und nicht einzeln aufgestellt. Sie sind entweder auf hohen Bergen oder in der Nähe von Küsten zu finden. Ein einziges modernes Windkraftrad kann so viel Strom erzeugen, um rund tausend Familie mit Strom zu versorgen. In einem Windpark stehen häufig mehr als 20 Windkraftanlagen. Für den Betreiber ist es wesentlich günstiger und bei der Wartung müssen die Experten nicht so weit bis zum nächsten Modell fahren. Mit ihrer grünen Farbe passen sie sich im unteren Bereich perfekt der Landschaft an.

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am: 30. April 2022 von Anatoli Bauer

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